Die Nachrichten vom 11. September 2019

BAUMBLÜTENFEST

Aus für zwei Jahre

Das Baumblütenfest in Werder/Havel fällt für mindestens zwei Jahre aus. Das erklärte Werders Stadtsprecher Henry Klix am Mittwoch gegenüber dem rbb. Wie Klix weiter erklärte, soll nun die Ausschreibung für einen Veranstalter für das Fest im Mai 2022 neu erfolgen. Die Vergabe des Auftrages sei bislang unter anderem an hohen Sicherheitsauflagen gescheitert. Dabei ging es um Schlägereien unter Alkoholeinfluss, aber auch um Anti-Terror-Maßnahmen. Werder ohne Baumblütenfest. Wir haben nachgefragt.

 

KOALITIONSGESPRÄCHE

Option für Rot-Schwarz-Grün

Bei den Koalitionsgesprächen zur Bildung einer neuen Landesregierung in Brandenburg zielt alles auf ein Bündnis aus SPD, CDU und Grünen. Laut Medienberichten spricht SPD-Ministerpräsident Woidke von "großen Übereinstimmungen" mit der CDU. SPD, CDU und Grüne hätten im neuen Parlament eine Mehrheit von sechs Stimmen. Rot-Rot-Grün hatte nur ein Mandat mehr als die Opposition.

 

POTSDAM

Ermittlung gegen Klinikum

Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt wegen des „Anfangsverdachts der Körperverletzung“ bei einer Patientin des Klinikums „Ernst von Bergmann“. Das bestätigte Markus Nolte, Sprecher der Justizbehörde, gegenüber der MAZ. Das Verfahren richte sich derzeit gegen „namentlich nicht ermittelte Beschuldigte“. Anzeige hatte die Tochter einer Patientin erstattet. Ihre Mutter sei aufgrund von Pflegemangel zum Pflegefall geworden. Wie das Klinikum gegenüber HAUPTSTADT.TV erklärte, sei die Krankenakte der Patientin an die Staatsanwaltschaft übergeben worden. Im besagten Zeitraum habe es keinen Pflegenotstand auf der Station gegeben.

 

9/11

Gedenken an Terroropfer

Vor 18 Jahren, am 11. September 2001, wurde die Welt durch die Anschläge in den USA auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington erschüttert. Fast 3000 Menschen starben durch islamistische Terrorristen. Vier Flugzeuge wurden entführt. Zwei davon in die New Yorker-Zwillingstürme gesteuert. Ein weiteres flog ins Pentagon und zerstörte einen Teil des US-Verteidigungsministeriums. Das vierte Flugzeug wurde von Passagieren zum Absturz gebracht. Es wird bis heute vermutet, dass es ins Weiße Haus gesteuert werden sollte. In Berlin, das seit Mauerzeiten ein besonders enges Verhältnis zu den Vereinigten Staaten von Amerika hat, wurde heute wieder vieler Orts an den Terror-Angriff vor 18 Jahren erinnert. Wir haben gefragt, wie Sie den 11. September 2001 erlebt haben?

 

MOBILITÄT

Berlin fördert Elektro-Autos

Die Zahl der Elektro-Autos in der Hauptstadt steigt. Das teilte am Mittwoch die Senatsverwaltung für Wirtschaft mit. Danach habe das Land Berlin in den vergangenen zwölf Monaten rund eintausend Elektrofahrzeuge in Unternehmen gefördert. Der Umstieg auf Elektromobilität im Land Berlin nehme Fahrt auf, sagte dazu Wirtschaftssenatorin Ramona Popp. Seit dem Start des Förderprogramms seien zwei Millionen Euro investiert worden. Die Hälfte der rund 2100 Anträge wurde bereits genehmigt. Für 450 Fahrzeuge sei das Geld schon ausgezahlt worden, hieß es.

 

FILM

Babylon Berlin ausgezeichnet

Die Fernseh-Serie „Babylon Berlin“ ist mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet worden. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, überbrachte den Regisseuren Glückwünsche. Es sei eine großartige Arbeit, die jetzt eine verdiente Anerkennung durch den Filmpreis bekommen hätte. Im Mittelpunkt der Serie steht der Kölner Kriminalbeamte Gereon Rath, der die „Goldenen Zwanziger“ in Berlin mit allen Facetten erlebt. Herzstück der Handlung ist die „Neue Berliner Straße“ auf dem Gelände des Studio Babelsberg in Potsdam.