Die Nachrichten vom 10. September 2019

(Potsdam)
BAUMBLÜTENFEST

Das Baumblütenfest in Werder/Havel soll es in der bisherigen Form nicht mehr geben – und wurde für das kommende Jahr abgesagt. Wie die Stadtverwaltung von Werder mitteilte, habe sich kein Partner gefunden, der das größte ostdeutsche Volksfest nach einem anderen Konzept ausrichten würde. Man wolle an die Ursprünge der Festtage aus der Zeit vor mehr als 100 Jahren anknüpfen. Das Fest war in den vergangenen Jahren wegen Alkoholexzessen und Rummelatmosphäre in Verruf geraten.

HEILIGER SEE

Diskussion über
Badeverbot

Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert hat sich hinter die Forderung nach einem Badeverbot am Heiligen See gestellt. Wie der SPD-Politiker mitteilte, sei das Maß der geduldeten Nutzung nicht mehr gegeben. Wie berichtet, hat der Generaldirektor der Schlösserstiftung Christoph Martin Vogtherr ein Badeverbot an dem See angedroht. Grund seien die immensen Umweltschäden durch das Baden im Welterbegebiet. Auch der Verein „Mitteschön“ fordert eine Durchsetzung des Verbots.

FALKENSEE
Vater überfährt
sein Kind

Ein 34-Jähriger hat am Wochenende in Falkensee beim Ausparken sein 4-Jähriges Kind überfahren und getötet. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Mann rückwärts von seinem Grundstück fahren. Dabei habe er das Kind übersehen. Das lebensgefährlich verletzte Kind wurde zunächst von Rettungskräften vor Ort versorgt. Ein Rettungshubschrauber brachte es anschließend in ein Krankenhaus. Dort verstarb das Kind wenig später.

(Berlin)
BERLIN
Taxifahren
wird teurer

Taxifahren in Berlin wird zum ersten Mal seit vier Jahren teurer. Das berichten mehrere Zeitungen. Die vom Senat beschlossene Tarifanpassung tritt voraussichtlich Anfang Oktober in Kraft. Im Durchschnitt kosten Taxifahrten künftig 10,7 Prozent mehr. Vor allem bei Strecken bis sieben Kilometer wird die Änderung spürbar sein: Hier steigt der Kilometerpreis im Normaltarif um 15 Prozent von 2 auf 2,30 Euro. Ab dem siebten Kilometer steigt der Tarif um zehn Prozent von 1,50 auf 1,65 Euro je Kilometer.

FLUGHAFEN TEGEL
Verletzte durch
Turbulenzen vor Landung

Am Berliner Flughafen Tegel ist am Montag eine Eurowings-Maschine vor der Landung in Turbulenzen geraten. Nach Feuerwehrangaben gab es 8 verletzte Fluggäste, darunter eine schwer verletzte Frau. Insgesamt mussten 6 Passagiere zur Behandlung ins Krankenhaus. Der Flugbetrieb lief nach Betreiberangaben weiter. Wie die Maschine in Turbulenzen geriet, ist unklar.

POLIZEI

Verstärkte Kontrollen
im Stadtgebiet

Im gesamten Stadtgebiet Berlins werden vom 11. bis 13. September verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt. Der Fokus liegt laut Polizei vor allem auf örtlichen Problemlagen im Straßenverkehr. Die Polizeidienststellen setzen daher individuelle Schwerpunkte. Kontrolliert werden unter anderem Fehler bei Abbiegevorgängen, Ablenkung durch Handynutzung sowie Beeinträchtigung durch Alkohol oder Drogen. Ziel der Polizei ist es, Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.