Die Nachrichten vom 08. August 2019

BERLIN

Toter Mann an Bahntrasse

Im Berliner Ortsteil Grunewald ist am Mittwochabend ein toter Mann gefunden worden. Laut Polizei wurde die Leiche von Passanten neben einer Bahntrasse an der Halenseestraße entdeckt. Ein Fremdverschulden sei nicht ausgeschlossen, sagte ein Sprecher der Polizei. Bei dem Toten handelt es sich um einen 51-jährigen Mann, der schwere Verletzungen am Oberkörper hatte. Die Mordkommission ermittelt in Richtung Tötung.

 

POTSDAM

Freundschaftsinsel zeitweise gesperrt

Teile der Potsdamer Freundschaftsinsel sind am Donnerstag gesperrt worden. Zunächst gab es die Vermutung, dass es sich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Dieser Verdacht bestätigte sich nicht. Wie Stadtsprecher Jan Brunzlow gegenüber Potsdam TV mitteilte, sei bei Baumarbeiten ein kleiner metallischer Gegenstand im Boden entdeckt woorden. Am Nachmittag wurde Entwarnung gegeben.

 

VOLKSINITIATIVE

Linke sammelt Stimmen gegen Hohenzollern

Die Brandenburger Linken haben eine Volksinitiative gegen das Herrscherhaus der Hohenzollern gestartet. Die Landesregierung soll verpflichtet werden, alle Ansprüche der preußischen Dynastie zurückzuweisen. Das Adelshaus fordert vor Gericht unter anderem die Rückgabe von Kunstschätzen und das Wohnrecht in Schlössern. Vertreter von SPD und CDU kritisierten den Vorstoß der Linken. Der Streit solle auf juristischem Weg geklärt werden, hieß es in Stellungnahmen beider Parteien. Für den Erfolg der Initiative werden die Stimmen von mindestens 20 000 Brandenburgern benötigt.

 

WAHLKAMPF

Kritik an Kandidatin der SPD

Das Bildungsministerium hat eine Wahlkampf-Aktion der SPD-Landtagsabgeordneten Simona Koß gerügt. Wie das Ministerium mitteilte, habe Koß in mehreren Schulen ihres Wahlkreises rote Brotboxen verteilt. Auf den Brotboxen war unter anderem ihr Name zu lesen. Das Ministerium bewertete die Aktion von Simona Koß als illegale Wahlwerbung. Wie die SPD-Politikerin mitteilte, habe sie die verteilten Brotboxen wieder eingesammelt.

 

SCHLÖSSERSTIFTUNG

Ruinenberg und Klausberg

wieder offen Die seit dem 5. Juni gesperrten Areale am Klausberg und am Ruinenberg im Park Sanssouci werden wieder geöffnet. Ab dem kommenden Wochenende sind beide Bereiche für den Besucherverkehr zugänglich. Das teilte die Schlösserstiftung mit. Trockenheit hatte die Gehölzbestände geschädigt und die Gefahr von Astabbrüchen massiv erhöht. Nach den erforderlichen Baumpflegemaßnahmen sei die Verkehrssicherheit wiederhergestellt, hieß es.